Polieren & Lackversiegelung

Lackaufbereitung – Schritt für Schritt

Schritt 1 – Vorbereitung

Das Fahrzeug muss gewaschen und trocken sein. Der Lack und der Raum, in dem gearbeitet wird, sollten eine durchschnittliche Temperatur zur Verarbeitung haben.

Vor dem Start empfiehlt es sich, alle Kunststoffteile und Zierleisten am Fahrzeug mit einem geeigneten, rückstandsfrei ablösbaren Klebeband abzukleben.

Material & Geräte: Ich verwende eine Poliermaschine (keine Exzenter-Poliermaschine) mit je einem Polieraufsatz für jeden Polierschritt sowie ein jeweiliges Mikrofasertuch zum Abtragen des Polierstaubs.

Hinweis: Das Polieren mit der Maschine darf ausschließlich von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Für Schäden, die durch die Anwendung dieser Anleitung entstehen, können mir gegenüber keine Ansprüche geltend gemacht werden.

Schritt 2 – Schleifpolitur

Wenn der Lack verwittert, verkratzt oder ausgeblichen ist, empfiehlt sich die Anwendung einer Schleifpolitur.

Die Flasche gut schütteln und ca. 5–6 erbsengroße Tropfen auf dem Polierpad verteilen. Bei stehender Maschine die Politur zunächst mit dem Pad auf dem Lack verteilen.

Anschließend mit Stufe 1–2 langsam und ohne Druck im Kreuzschliff den Lack 2–3 mal komplett in einem gedachten Feld von ca. 50 × 50 cm polieren.

Danach die Geschwindigkeit auf Stufe 4–5 erhöhen und dabei weiterhin darauf achten, dass der Lack beim Polieren nicht zu warm wird und die gesamte Fläche mit Politur bedeckt ist. Anschließend auf Stufe 7–8 erhöhen und mit etwas weniger Druck die Fläche ebenfalls im Kreuzschliff durchfahren.

Der wichtigste Schritt zum Schluss: Die Maschine auf Stufe 2 stellen und mit wenig Druck noch einmal 3 mal die gesamte Fläche abfahren. Dadurch befinden sich keine Polierreste mehr auf dem Lack, sodass diese abschließend mit einem Tuch wie Staub abgewischt werden können.

Schritt 3 – Hochglanzpolitur

Nach der Schleifpolitur folgt die Hochglanzpolitur, um feine Schleifspuren und Hologramme zu entfernen und dem Lack Glanz zu verleihen.

Die Flasche gut schütteln und ca. 5–6 erbsengroße Tropfen auf dem Polierpad verteilen. Bei stehender Maschine die Politur zunächst mit dem Pad auf dem Lack verteilen.

Anschließend mit Stufe 1–2 langsam und ohne Druck im Kreuzschliff den Lack 2–3 mal komplett in einem gedachten Feld von ca. 50 × 50 cm polieren.

Danach die Geschwindigkeit auf Stufe 4–5 erhöhen und dabei weiterhin darauf achten, dass der Lack beim Polieren nicht zu warm wird und die gesamte Fläche mit Politur bedeckt ist. Anschließend auf Stufe 7–8 erhöhen und mit etwas weniger Druck die Fläche ebenfalls im Kreuzschliff durchfahren.

Der wichtigste Schritt zum Schluss: Die Maschine auf Stufe 2 stellen und mit wenig Druck noch einmal 3 mal die gesamte Fläche abfahren. Dadurch befinden sich keine Polierreste mehr auf dem Lack, sodass diese abschließend mit einem Tuch wie Staub abgewischt werden können.

Schritt 4 – Finish-Politur

Zum Abschluss folgt die Finish-Politur, um letzte feinste Unregelmäßigkeiten zu beseitigen und den Lack optimal auf die anschließende Versiegelung vorzubereiten.

Die Flasche gut schütteln und ca. 5–6 erbsengroße Tropfen auf dem Polierpad verteilen. Bei stehender Maschine die Politur zunächst mit dem Pad auf dem Lack verteilen.

Anschließend mit Stufe 1–2 langsam und ohne Druck im Kreuzschliff den Lack 2–3 mal komplett in einem gedachten Feld von ca. 50 × 50 cm polieren.

Danach die Geschwindigkeit auf Stufe 4–5 erhöhen und dabei weiterhin darauf achten, dass der Lack beim Polieren nicht zu warm wird und die gesamte Fläche mit Politur bedeckt ist. Anschließend auf Stufe 7–8 erhöhen und mit etwas weniger Druck die Fläche ebenfalls im Kreuzschliff durchfahren.

Der wichtigste Schritt zum Schluss: Die Maschine auf Stufe 2 stellen und mit wenig Druck noch einmal 3 mal die gesamte Fläche abfahren. Dadurch befinden sich keine Polierreste mehr auf dem Lack, sodass diese abschließend mit einem Tuch wie Staub abgewischt werden können.